Santorini: Instagram vs. Reality

Der erste Teil meiner Blogpost Reihe zu unserem Sommerurlaub beginnt mit der Insel Santorini. Jeder kennt sie, nahezu jeder möchte mal hin, doch lohnt es sich?

*Anzeige, wegen Markennennung / Alles haben wir selbst bezahlt, nichts ist gesponsert

 

Auch für mich stand Santorini schon ewig auf meiner To-Do Liste. Als wir 2015 auf Kreta waren, haben Philipp und ich über 200€ für einen Tagesausflug auf meine Trauminsel gezahlt. Damals war ich hin und weg von der atemberaubenden Aussicht und der hübschen Gässchen, doch schon in den wenigen Stunden auf Santorini fiel mir auf wie viele Menschen dort umherwuseln. Ich hoffte insgeheim, dass es dieses Mal Ende August/Anfang September besser ist oder wir zumindest die richtigen Uhrzeiten für einen Sparziergang durch Fira, Oia und Imerovigli ausfindig machen können. Denn täglich machen eine Vielzahl an Kreuzfahrtschiffen im Mittelmeer halt und die Touristen stürmen die Insel. Was meint ihr, hat es geklappt?

 

Klar, im August ist immer noch Hochsaison am Mittelmeer und die Insel für sich alleine haben ist natürlich nur eine Traumvorstellung und nicht realistisch, dennoch hat unser Zeitplan Sinn gemacht und wir konnten uns recht ruhig die einzelnen Städte ansehen. Um die Mittagszeit wurde es auf Oia etwas voll und durch die kleinen Gassen ist dieses drückende Gefühl der Menschen schon präsent gewesen. Ja, es war etwas nervig aber dennoch nicht weiter schlimm. Auf den Sonnenuntergang haben wir allerdings verzichtet :D

Unsere Unterkünfte

Dass die Unterkünfte in unserem Zeitraum nicht ganz günstig sind, muss ich euch sicherlich nicht erzählen. Auf Booking.com sind wir schließlich fündig geworden und haben für die ersten 3 Nächte in der Villa Arlene in Mesaria eingecheckt. Kann ich euch nur empfehlen, wenn ihr eine preiswerte Unterkunft für Santorini sucht. Dennoch war es sehr modern, sauber und nach einer 3-minütigen Busfahrt von dem Ort Mesaria erreichte man schon Thira. Der Weg zur Bushaltestelle ist nichts für Angsthasen – keine Beleuchtung, kein Fußweg und das an einer stark befahrenen Straße aber wie ihr seht, haben wir es überlebt. 

Unseren letzten Tag, nach 14 Tagen Inselhopping, verbrachten wir in den Gemini Caves, um genau zu sein im eigenen Whirlpool auf der Terrasse mit Blick auf das Meer. Zum Abschluss sollte es nochmal etwas Besonderes sein und da ein solches Hotel schon immer mein Traum war, hat ihn mir Philipp, dank seiner Recherchen erfüllt. Und was soll ich sagen? 1000 Sterne! Es war perfekt, riesig, stilvoll eingerichtet und sehr hilfsbereite Inhaber. In 10-15 Minuten zu Fuß ist man schon in Oia. Kurze Story noch dazu: Fast hätten wir es nicht in dieses traumhafte Hotel geschafft, weil die Redereien in ganz Griechenland gestreikt haben und wir nur mit wahnsinnig viel Glück und Eigeninitiative es irgendwie von Paros nach Santorini geschafft haben. 

Must see, do and eat

Da wir effektiv “nur” 3 Tage auf der Insel waren haben wir logischerweise nicht alles sehen können. Wir haben vormittags und mittags die Städte Oia, Thira und Imerovigli besucht und ab dem Nachmittag lagen wir am Pool bzw. im Whirlpool, denn im Urlaub sollte man sich auch entspannen und sich nicht ständig einen abhetzen. Beim nächsten Besuch würde ich gerne zum Red Beach und eine Bootstour zum White Beach machen wollen, denn dorthin gelangt man nur mit dem Boot. Vielleicht macht ihr das ja bei eurem Santorini Besuch und könnt mir berichten?

 

Egal ob Quad, Roller oder Auto – an jeder Ecke stehen Rentals. Also das sollte kein Problem sein. Wir haben uns auf Santorini für den Bus entschieden. Ein einzelne Fahrt kostet 1,80€. Die Busse sind sauber, recht neu und haben eine Klimaanlage. Für Santorini würden wir es wahrscheinlich wieder so machen, vor allem wenn die Städte Priorität haben.

 

Generell ist es auf Santorini eher teurer. Vor allem Essen gehen und dabei den atemberaubenden Ausblick genießen lassen sich die Restaurantbetreiber natürlich bezahlen.

  • Für einen Mittagssnack unbedingt mal Pita Gyros essen. Einen bestimmten Imbiss kann ich euch nicht nennen, da wir so viele davon gegessen haben und die wirklich überall lecker waren.
  • Grundsätzlich auch eine griechische Bäckerei besuchen und einen Frappé trinken. Probiert mal die Tiropita (Blätterteig mit viel Schafskäse / gibt es auch in anderen Variationen und Füllungen aber die Tiropita esse ich am liebsten)
  • In einer griechischen Patisserie ein „Kokkaki“ essen – Mein Papa würde jetzt sagen: „Oh Gott, davon bekommt man ja Diabates!“, also wer es süß mag …
  • In der V-Lounge in Thira einen Ceaser Salad und Club Sandwich essen (mit dem schönsten Ausblik überhaupt)
  • Das Restaurant „Santorini mou“ in Finikia (in der Nähe von Oia)
  • Unbedingt 2-3 Kugeln Eis essen bei Lolita´s in Oia

 

Mein Eindruck

Man kommt auf dem Staunen nicht heraus! Santorini ist einfach einzigartig und wunderschön! Meiner Meinung nach muss man zumindest 1x dort gewesen sein. Für einen reinen Badeurlaub ist die Insel allerdings nichts, dass sollte man bedenken. Jedoch ist der Weg zum Hafen ja nicht weit und man erreicht problemlos und in kurzer Zeit andere schöne Inseln.

 

xoxo, 

Alexia

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