Roma - Amore Mio

Rom, die ewige Stadt. Meine Erwartungen waren sehr hoch. Ich wollte die Magie der Stadt spüren und das italienische Lebensgefühl auch Anfang Dezember fühlen. Pizza, Pasta, Vino - La Dolce Vita!

*Anzeige, wegen Marken- und/oder Ortsnennung / selbst bezahlt

 

Wenn ich an Italien denke, dann habe ich folgendes Bild vor Augen: Ich laufe durch die kleinen Gassen, bin fasziniert von der Architektur, egal wo ich bin, ich höre Livemusik, manchmal nur sehr leise, ich nippe an meinem Espresso und beobachte die Menschen. Ganz nach dem Motto „Dolce fa niente“ („Das süße nichts tun“), ticken die Uhren in Rom etwas langsamer.

Und darum sollte man im Dezember nach Rom: Na, im Frühjahr oder Sommer kommt man bestimmt nicht in den Genuss von leckeren italienischen Weihnachtsspezialitäten, oder? Und dennoch ist es in dieser Jahreszeit sehr touristisch, doch das stört mich bei kalten Temperaturen nicht so sehr, denn ich persönlich bin kein Fan davon bei 30°C im Schatten durch Städte zu laufen, um meine „To Do, To See“-Liste abzuhacken. Der Flug ab Nürnberg und das Hotel „Relais Santa Maria Maggiore“ waren also schnell gebucht – Here we go …


Tag 1 in Bella Roma

Gegen Mittag sind wir in Rom gelandet und machten uns direkt auf dem Weg in unser Hotel. Wir haben uns 48-Stunden-Tageskarten für 12,50€ gekauft und der Bus hat die Metro Station Laurentina in weniger als 20 Minuten erreicht (italienischer Fahrstil, ihr wisst Bescheid). Von Laurentina aus nahmen wir die U-Bahn nach Cavour. Wir erreichten unsere Endhaltestelle nach 25 Minuten, von dort aus waren es nochmal ca. 7-10 Minuten zu Fuß, doch dank Google Maps hat auch das schnell und problemlos geklappt und wir konnten nach insgesamt einer Stunde schon in unserer Unterkunft „Relais Sansta Maria Maggiore“ einchecken. Das Hotel ist klein aber sehr schön, modern, sauber und wir hatten sogar Netflix auf unserem Zimmer. Die Lage fanden wir auch super. Das Kolosseum ist in 10 Minuten zu Fuß zu erreichen und es gibt zwei U-Bahn Stationen in der Nähe. Das Frühstück war ausreichend und gut.

 

Für den ersten Tag hatten wir nicht viel geplant. Wir entschieden uns zur Spanischen Treppe zu fahren und bummeln zu gehen. Dort allerdings ging es zu wie auf einem Konzert. Es waren so viele Menschen auf einem Haufen. Ich wusste anfangs nicht wieso und ob das immer so ist, bis mir ein netter Carabinieri gesagt hat, dass der Papst zu Besuch ist. Plötzlich hatte mich das „Papst-Fieber“ gepackt und ich wollte unbedingt einen Blick auf ihn werfen, doch das hat leider nicht geklappt. Zum Abschluss gab es, wie soll es anders auch sein, Pizza und Pasta. Gesättigt und mit schmerzenden Füßen fielen wir anschließend ins Bett, denn der Wecker hat sehr früh geklingelt in Rom …

Tag 2 in Bella Roma

Wenn ich sage der Wecker hat früh geklingelt, dann meine ich das auch so. Der Grund dafür: Die Sehenswürdigkeiten ohne 1.000 Menschen kurz genießen zu können. Und es hat sich gelohnt! Am Samstag sind wir nach dem Frühstück zum Kolosseum gelaufen. Die Sonne schien und keine 10 Minuten später standen wir schon vor der Sehenswürdigkeit. Der kleine Monk in mir hat zuerst die Perspektive der berühmten Instagram Bilder gesucht und direkt gefunden. Wir schossen also ein paar Bilder und anschließend erkundeten wir das Arial. Ich war ehrlich gesagt nicht an einer Führung interessiert und wollte lieber eine Führung in der Vatikanstadt machen. In der Vatikanstadt wurde ich allerdings sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Meterlange Schlangen und kein Ende in Sicht. Schweren Herzens entschieden wir uns gegen eine Tour, da wir den Tag nicht nur mit Warten verbringen wollten. Wirklich schade! Trotz alledem ist es total beeindruckend vor dem Petersdom zu stehen und die besondere Magie der Vatikanstadt zu spüren. Nach dem Sightseeing-Part machten wir kurz Pause im Hotel und gingen gegen Spätnachmittag los Richtung „Nazionale“ zum Bummeln. Für die Foodie-Liebhaber habe ich noch einen coolen Typ: Eataly! Mit der U-Bahn gut zu erreichen. Eataly ist ein riesiges Einkaufszentrum nur mit Lebensmittel, Getränke und coolen Restaurants. Dort verbrachten wir einige Stunden, probierten uns quer durch. Von Salami bis hin zu Olivenpaste und Trüffelchips. Zum Abschluss gab es leckere Burger im Burger-Restaurant.

Tag 3 in Bella Roma

Der Tag begann wieder sehr früh, um bei Sonnenaufgang am Trevi Brunnen zu sein, um ihn für kurze Zeit (fast) für uns alleine zu haben. Gesagt, getan. Sonst hatten wir kaum etwas geplant. Wir schlenderten zurück ins Hotel, frühstückten entspannt und gingen noch einmal los. Uns trieb es quer durch Rom, durch die Geschäfte und aßen das leckerste Tiramisu bei „Pompi“. Wir haben den letzten Tag total genossen und zum Abschluss gab es noch einmal Pizza und Pasta. Das Restaurant war allerdings kein Glücksgriff aber das kann passieren.

Tag 4 in Bella Roma

Ein letztes Mal „Buongiorno“ beim Frühstück. Anschließend packten wir unsere Koffer, checkten aus und machten uns auf dem Weg zurück ins kalte Deutschland …

Wir hatten eine tolle Zeit in Rom und dennoch hat mich die Stadt nicht gefesselt, wie ich es erwartet hätte. Klar, man muss Rom gesehen haben, doch ich empfand die Stadt als sehr dreckig und mir fehlte irgendwie das gewisse etwas, um sagen zu können „Wow, ich habe mich verliebt! Hier muss ich noch einmal her.“!


Und zum Abschluss meine persönlichen Do´s & Don´ts:

 

Do – Die Stadt zu Fuß erkunden. Unser Hotel hatte eine tolle Lage aber generell ist es so, dass man in Rom fast alles zu Fuß oder mit den Öffentlichen bequem erreichen kann. Am schönsten ist es wenn man sich einen Tag „Sightseeing-Auszeit“ nimmt und sich einfach treiben lässt. Verlauft euch und entdeckt malerische Gassen.

Do – Vespa mieten und los geht´s! Im Regen Vespa fahren macht leider keinen Spaß und deshalb haben wir uns dagegen entschieden. Hoffentlich dann beim nächsten Italienbesuch ...

Don´t – Nicht an den bekannten Sehenswürdigkeiten essen gehen. Sucht euch süße, kleine Restaurants in den Nebenstraßen. Meist schmeckt dort das Essen auch viel besser und ist frisch zubereitet alla Mamma!

 

Küsse, eure Alexia

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