Wie würde ich mich entscheiden?

Wie ticke ich denn so und wie würde ich mich entschieden? Heute könnt ihr ein paar persönliche Zeilen auf dem Blog lesen und es war nicht einfach mich für etwas zu entscheiden. Aber lest selbst!


Hochzeit oder Karriere?

Im besten Fall beides! Trotzdem bin ich sehr froh und dankbar, durch meine Werkstudententätigkeit in einem großen deutschen Industriekonzern einen kleinen Einblick in die Arbeit meiner weiblichen Führungskraft zu bekommen. Grundsätzlich sind bei uns viele kinderlose und unverheiratete Frauen, ermöglichen sich dafür jedoch  tolle Traumreisen, sind flexibel und finanziell unabhängig. Vor meiner Arbeit dort wollte ich genau DAS auch erreichen. Doch auch ich werde älter und stellte mir die Frage, ob ich das noch möchte? Festlegen möchte ich mich nicht und ich bin gespannt was die Zukunft bringen wird. Grundsätzlich aber möchte ich heiraten und Kinder bekommen, nur alles etwas später! Ende 20, Anfang 30 ist für mich ein gutes Alter um sesshaft zu werden und bis dahin habe ich genug Zeit mich beruflich auszutoben.

 

Burger oder Salat?

Was ist das für eine Frage? Natürlich Burger und Pommes! Ich liebe es essen zu gehen aber mein Körper zahlt es mir wirklich heim. Ich habe leider keine Gene, mit der ich essen kann was ich möchte und nicht zunehme. Wiederum bin ich zu geizig 10€ für einen Salat auszugeben … struggle! Ich bin mit Philipp vier Jahre zusammen und habe in der Zeit 8 Kilo zugenommen. Ich sehne den Tag herbei, an dem es bei mir „Klick“ macht und ich es endlich durchziehe abzunehmen (haha, da muss ich sogar selbst lachen).

 

Deutschland oder Griechenland?

Im Herzen für immer Griechenland! Ich bin froh, dass ich zwei Jahre auf einer griechischen Grundschule war um das Lesen und Schreiben zu lernen und zuhause reden wir auch nur griechisch. Wir haben in Schwabach und Umgebung viele Griechen, veranstalten Feste, haben eine eigene Kirche und traditionelle Tanzgruppen. Ich bin in Deutschland geboren und fühle mich zum Teil auch deutsch! Ich liebe Kloß mit Soß, das Oktoberfest, die Zuverlässigkeit und Disziplin der Deutschen. Es hat nur Vorteile zweisprachig aufzuwachsen und von beiden Kulturen zu lernen. Lustigerweise bin ich in Deutschland oft die „Ausländerin“ und ich Griechenland sind wir die „reichen Deutschen“, die zu Besuch kommen.

 

Studium oder Ausbildung?

Viele von euch wissen, dass ich absolut keine Musterstudentin bin. Ich habe das komplette letzte Jahr quasi ausgelassen, bin nicht in die Vorlesungen gegangen und habe viele Klausuren geschoben. Ich habe meine Prioritäten anders gesetzt und muss dafür ein paar Semester dranhängen. Ich denke oft, dass mir eine Ausbildung besser getan hätte, weil ich dort einfach mehr Struktur gehabt hätte und nicht nach dem Motto „komm ich heut nicht, komm ich morgen“ leben könnte. In meiner Schulzeit hatte ich jeden Tag bis nachmittags Unterricht und zusätzlich zweimal die Woche Englisch Unterricht in einer Sprachschule um nach acht Jahren mein Englisch-Diplom in München zu machen. Ich liebe meine Flexibilität und freie Zeit im Studium und kannte das vorher gar nicht. Wir sind in den letzten drei Jahren oft und spontan verreist und das genieße ich sehr! Mein Motto für mein Studium: Besser spät als nie!

 

Shoppen oder reisen?

Tatsächlich überlege ich jetzt schon, was ich mir von meinem Urlaubsgeld „gönnen“ werde. Eine neue Kamera, eine neue Designertasche oder spare ich das Geld lieber für eine Reise nach New York? Zurzeit tendiere ich zu der Reise. Ich gehe gerne und oft shoppen aber habe mir schon lange nichts mehr richtig Teures gekauft. Früher war es definitiv einfacher auf eine Designertasche zu sparen, ich habe nur 3-5 Monate dafür gebraucht und war wirklich konsequent. Mittlerweise sind mir Kino-, Restaurantbesuche oder Kurzurlaube wichtiger geworden und außerdem gibt es auch bei Zara oder in Boutiquen, wie z.B. Zweiraum in Erlangen, schöne & hochwertige Taschen.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Anna (Montag, 05 Juni 2017 16:32)

    Richtig cooler Beitrag! Und ich würde mich jedes Mal genauso entscheiden. Sesshaft mit Ende 20, Anfang 30 - oh ja! Erstmal Karriere, viel reisen und dann kann man immer noch sesshaft werden. Wobei das Reisen dann auch nicht weniger wird ;) Haha!
    Du machst das schon genau richtig. Und Studim ist auch nicht alles ;)
    Liebe Grüße
    Anna